Von unserer Produktion The Beauty and the Beast (1996) haben wir nur noch wenig im Archiv. Wart ihr dabei – auf der Bühne, hinter den Kulissen oder im Publikum? Habt ihr Fotos, Programmhefte, Plakate, Besetzungslisten oder Aufnahmen? Dann meldet euch – wir freuen uns über alles, was diese Produktion wieder lebendig macht.
In einem weit entfernten Land lebte einmal ein junger Prinz in einem wunderschönen Schloss.
Obwohl er alles hatte, was sein Herz begehrte, war der Prinz verwöhnt, selbstsüchtig und unfreundlich.
Einst an einem Winterabend kam eine alte Bettlerin zum Schloss und bot ihm eine rote Rose, damit er ihr Zuflucht vor der bitteren Kälte gewähre. Doch der Prinz belächelte ihre zerlumpte Erscheinung und schickte sie fort. Doch sie warnte ihn, sich nicht täuschen zu lassen; und als er sie wieder abwies, schmolz die Hässlichkeit der alten Frau dahin und eine schöne Zauberin kam zum Vorschein. Der Prinz wollte sich entschuldigen, doch es war zu spät, sie hatte erkannt, dass es in seinem Herzen keine Liebe gab. Zur Strafe verwandelte sie ihn in ein scheußliches Biest und verzauberte das Schloss und alle, die darin wohnten.
Beschämt über seine abstoßende Gestalt verbarg sich das Biest im Schloss mit einem magischen Spiegel als einziges Fenster zur Außenwelt. Die Rose, welche die Zauberin ihm gegeben hatte, war eine verzauberte Rose, die bis zu seinem 21. Geburtstag blühen würde. Wenn er lernen würde eine Frau zu lieben und ihre Liebe zu gewinnen, bevor das letzte Blütenblatt gefallen war, dann würde der Zauber gelöst sein, wenn nicht, wäre er auf ewig dazu verdammt, ein Biest zu bleiben.
Als die Jahre vergingen, verfiel er in Verzweiflung und verlor alle Hoffnung. Denn wer könnte es jemals über sich bringen, ein Biest zu lieben.
Die Schöne und das Biest war die einzige Produktion der Musicalgruppe, die an manchen Abenden auf Deutsch und an anderen auf Englisch aufgeführt wurde. Programmheft, Liedfolge und Besetzung waren entsprechend zweisprachig angelegt.
In einem weit entfernten Land lebte einmal ein junger Prinz in einem wunderschönen Schloß.
Obwohl er alles hatte, was sein Herz begehrte, war der Prinz verwöhnt, selbstsüchtig und unfreundlich.
Einst an einem Winterabend kam eine alte Bettlerin zum Schloß und bot ihm eine rote Rose, damit er ihr Zuflucht vor der bitteren Kälte gewähre. Doch der Prinz belächelte ihre zerlumpte Erscheinung und schickte sie fort. Doch sie warnte ihn, sich nicht täuschen zu lassen; und als er sie wieder abwies, schmolz die Häßlichkeit der alten Frau dahin und eine schöne Zauberin kam zum Vorschein. Der Prinz wollte sich entschuldigen, doch es war zu spät, sie hatte erkannt, daß es in seinem Herzen keine Liebe gab. Zur Strafe verwandelte sie ihn in ein scheußliches Biest und verzauberte das Schloß und alle, die darin wohnten.
Beschämt über seine abstoßende Gestalt verbarg sich das Biest im Schloß mit einem magischen Spiegel als einziges Fenster zur Außenwelt. Die Rose, welche die Zauberin ihm gegeben hatte, war eine verzauberte Rose, die bis zu seinem 21. Geburtstag blühen würde. Wenn er lernen würde, eine Frau zu lieben und ihre Liebe zu gewinnen, bevor das letzte Blütenblatt gefallen war, dann würde der Zauber gelöst sein, wenn nicht, wäre er auf ewig dazu verdammt, ein Biest zu bleiben.
Als die Jahre vergingen, verfiel er in Verzweiflung und verlor alle Hoffnung. Denn wer könnte es jemals über sich bringen, ein Biest zu lieben.
Eines Tages geht Belle, die Tochter des Erfinders, durch das kleine französische Dörfchen, um sich ein neues Buch aus der Buchhandlung auszuleihen.
Lied 1: BELLE
Alle Dorfbewohner halten Belle für sehr eigenartig und ihren Vater für verrückt. Nur Gaston, der eingebildetste Mann im Ort hat sich in den Kopf gesetzt, Belle zu heiraten, weil sie die Schönste sei.
Nach langen Versuchen gelingt es Maurice, Belles Vater, endlich seine Maschine in Gang zu bringen und er bricht sofort auf zur Erfindermesse.
Auf seinem Weg durch den Wald verirrt er sich und flüchtet vor einem Rudel Wölfe in ein riesiges, unheimliches Schloß. Die Bewohner sind sonderbarerweise lebendige Gegenstände. Die Standuhr "Von Unruh (D) / Cogsworth (E)", die Teekanne "Mme Potine" und die Kerzenleuchter "Lumière" mit ihrem Sohn "Tassilo" kümmern sich rührend um ihn, bis auf einmal der Herr des Schlosses, ein Biest, auftaucht. Es ist sehr wütend und sperrt Maurice in das Verlies.
Im Dorf macht Gaston währenddessen Belle seinen Heiratsantrag.
Lied 2: ICH / ME
Sie lehnt ab und macht Gaston damit zum Gespött aller Leute.
Lied 3: BELLE REPRISE
Aufgeregt bringt ein Mann die Tasche und die Jacke von Maurice zu Belle. Er hat sie im Wald gefunden.
Belle bricht sofort auf, um ihren Vater zu suchen und findet ebenso ihren Weg zum Schloß.
Als sie Maurice im Kerker vorfindet, werden die beiden vom Biest überrascht. Belle bietet ihm an, daß sie an Stelle ihres kranken Vaters im Schloß bleibt. Er willigt ein und läßt Maurice gehen. Vielleicht ist Belle ja das Mädchen, das den Fluch bricht?
Das vermuten auch alle anderen Bewohner des Schlosses und bitten das Biest, doch etwas freundlicher zu ihr zu sein.
Unterdessen sitzt Gaston in der Dorfkneipe und bemitleidet sich schrecklich, weil Belle ihn abgewiesen hat.
Lied 4: GASTON
Aufgeregt stürzt Maurice in die Kneipe und bittet alle um Hilfe, Belle aus den Klauen des Biestes zu befreien. Die Dorfbewohner lachen ihn aus und jagen ihn fort.
Doch plötzlich hat Gaston eine gemeine Idee, wie er Belle doch noch heiraten kann.
Lied 5: GASTON REPRISE
Im Schloß wartet das Biest ungeduldig auf Belle, die mit ihm gemeinsam Abendessen soll. Doch Belle weigert sich ihr Zimmer zu verlassen. Sie ist sehr traurig, weil ihr Vater weg ist. Als sie sich ein wenig im Schloß umsieht, beschließen Mme Potine, Lumière und Von Unruh/ Cogsworth, sie ein bißchen aufzuheitern.
Lied 6: SEI HIER GAST / BE OUR GUEST
Nach dem schönen Essen will Belle gerne noch das Schloß besichtigen. Während einer Schloßführung schleicht sie sich davon und geht in den verbotenen Westflügel. Gerade als sie sich die Rose anschauen will, kommt das Biest und verjagt sie mit seinem Gebrüll. Erschrocken flieht sie aus dem Schloß.
Pause
Im Wald wird Belle von Wölfen angegriffen. Das Biest kann sie gerade noch retten. Das Biest wird aber beim Kampf mit den Wölfen verletzt. Belle kümmert sich um ihn und die beiden beginnen, sich besser zu verstehen.
Im Dorf ist Gaston dabei, seinen gemeinen Plan auszuführen. Er gibt dem Irrenarzt Geld, damit dieser Maurice in die Irrenanstalt bringt. Im richtigen Moment will er dann eingreifen und Belle zwingen ihn zu heiraten.
Das Biest will Belle gerne eine Freude machen und schenkt ihr seine Bibliothek. Die beiden kommen sich immer näher.
Lied 7: ’S IST SONDERBAR / SOMETHING’S THERE
Aufgeregt plant das Biest, Belle an diesem Abend zu gestehen, daß er sie liebt. Es soll ein schönes Essen geben, mit Musik und Kerzenlicht. Vielleicht ist das ja endlich das Ende des Fluchs?
Lied 8: DIE SCHÖNE UND DAS BIEST / BEAUTY AND THE BEAST
Doch leider kommt es nicht dazu. Belle sagt ihm, daß sie ihren Vater schrecklich vermißt. Das Biest zeigt Einsicht und läßt sie gehen. Als Erinnerung gibt er ihr den magischen Spiegel mit.
Lied 9: WIE KANN ICH SIE LIEBEN / IF I CAN’T LOVE HER
Als Belle wieder bei ihrem Vater ist, stellen sie fest, daß der kleine Tassilo ihr gefolgt ist. Kurz darauf klopft es. Es ist der Irrenarzt, der Maurice abholen will. Vor lauter Verzweiflung zeigt Belle den Dorfbewohnern das Biest im Spiegel, um ihren Vater zu retten.
Gaston ist so wütend, daß er alle aufhetzt, ihm zum Schloß zu folgen und das Biest zu töten. Doch Tassilo befreit die eingesperrten Belle und Maurice und sie folgen der wilden Meute.
Lied 10: DER KAMPF / THE MOB SONG
Als die Dorfbewohner das Schloß stürmen, werden sie von den Schloßbewohnern bereits erwartet. Es kommt zu einem großen Kampf und letztendlich fliehen alle Dorfbewohner.
Nur Gaston findet das Biest und will es töten. In einem heftigen Zweikampf gelingt es dem Biest, Gaston zu besiegen. Aber es wird so stark verletzt, daß es stirbt. In diesem Moment gesteht Belle ihm ihre Liebe. Wie durch ein Wunder ist der Bann gebrochen und alle werden wieder in Menschen verwandelt.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute:
Die Schöne und das Biest.
Lied 11: DIE SCHÖNE UND DAS BIEST / BEAUTY AND THE BEAST
Bei unserer diesjährigen Produktion kam auf das Team "Kostüme" eine interessante aber auch sehr schwierige Aufgabe zu.
Neben circa 70 "normalen" Kostümen, mußten wir uns überlegen, wie man zum Beispiel einen Menschen in eine Uhr verwandelt oder wie es möglich ist, kostengünstig und trotzdem attraktiv ein Biest auf die Bühne zu bringen.
Mit einem Team von drei Leuten schien uns die Aufgabe circa 150 Kostüme zu erstellen fast unmöglich. Dank der Hilfe vieler Ensemblemitglieder und Außenstehender ist es uns gelungen, beispielsweise einen Teller und eine Gabel zum Laufen zu bringen. Da man nicht auf alle Kostüme eingehen kann möchte ich mich hier im kleinen einmal dem Kerzenständer Lumière widmen. Seine drei "Kerzen" an den Händen und auf dem Kopf bestehen aus bemalten Montageschaum. Unter seiner Kleidung sind diese drei Kerzen mit Kabeln miteinander verbunden, die alle in einen circa drei Kilogramm schweren Akku im Hüftgürtel enden. Durch minimalgroße Schalter in der rechten Hand ist es dem Darsteller möglich, mit einem Finger die Lichter getrennt voneinander an- bzw. auszuschalten.
Diese tolle Konstruktion ist eine Gemeinschaftsproduktion von Dirk Neuhof (Special Effects) und Julia Schmiedel (Kostüme).
Ein weiteres interessantes Detail ist die Standuhr Cogsworth/von Unruh. Nach mehreren Modellversuchen wurde der Korpus aus dünnen Sperrholzplatten gefertigt, die immerhin drei Kilogramm pro Quadratmeter wiegen. Der Körper ist so breit angesetzt, daß man, wenn man die vordere Tür öffnet, noch einen Innenraum mit einem Pendel hat.
Aber auch bei Amateurproduktionen werden natürlich nicht alle Tricks verraten. Man kann nur so viel erwähnen, keine von uns drei Kostümbildnerinnen ist Schneiderin; aber man kann auch mit einfachsten Mitteln und Kreativität einiges erreichen.
Die jährliche Aufführung eines Musicals ist schon zu einer Tradition an unserem Oberstufengymnasium geworden. Alle Beteiligten sind stolz, in diesem Jahr mit »The Tale of the Beauty and the Beast« bereits die 15. Produktion auf die Bühne unserer Aula zu bringen und schon zum zweiten Mal mit der Musicalgruppe das regionale Rahmenprogramm der Wetzlarer Festspiele zu eröffnen.
Neben schauspielerischen und musikalischen Talenten sind in der Musicalgruppe auch bislang im schulischen Alltag unentdeckte Begabungen in Technik, Organisation und Marketing hervorgetreten. Mit großem Einsatz und viel Ausdauer sind die Schülerinnen und Schüler mit Herrn Hautmann, vielen Ehemaligen und Freunden in den vergangenen Monaten tätig gewesen. Ich bin sicher, daß es Ihnen gelungen ist, eine eindrucksvolle Musicalproduktion vorzubereiten.
Ich danke allen Mitwirkenden und wünsche den Besuchern, daß der Abend im Rosengärtchen oder die Aufführung in unserer Aula zu einem Musicalerlebnis wird.
Martin Daus,
Oberstudiendirektor
Liebe Zuschauerin, Lieber Zuschauer,
Ich möchte dieses Vorwort nutzen, um ein wenig meiner Begeisterung an Sie weiterzugeben.
Als ich im August 1995 anfing, mit der Gruppe zu arbeiten, trat ich ihr mit einer gewissen Skepsis entgegen. Immerhin fast zehn Jahre sind es, die mich von den jüngsten Mitgliedern trennen; und auch schon dieser Altersunterschied läßt leicht ein Gefühl der Überlegenheit aufkommen.
Einige Monate intensiver Zusammenarbeit haben mich eines Besseren belehrt. Nur aufgrund des Einsatzes, der Disziplin und der Kreativität des ganzen Ensembles, war es möglich diese Produktion auf die Beine zu stellen. Sämtliche Teams haben in Eigenverantwortung gearbeitet, Probleme gelöst und Konstruktionen geplant.
In diesem Jahr habe ich bei den sogenannten "Teenies" soviel Toleranz, Offenheit, Kreativität, Teamgeist und Selbständigkeit kennengelernt, daß ich sehr beeindruckt war und auch noch bin.
Ich möchte allen Mitgliedern der Gruppe danken, daß sie mit ihrem einzigartigen Einsatz diese Aufführung möglich gemacht haben.
Von einer "Null-Bock-Generation" habe ich während der ganzen Zeit nichts gemerkt.
Die Quintessenz des von uns aufgeführten Märchens ist mir mehr als deutlich geworden. Nicht Modevorstellungen oder Äußerlichkeiten zählen; es ist der innere Wert eines Menschen, den man sehen und erkennen sollte.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Unterhaltung und einen schönen Abend mit der diesjährigen Produktion der Musicalgruppe der Goetheschule Wetzlar:
"The Beauty And The Beast"
Anja Lauer
Technische Leiterin